Fördermöglichkeiten

Ausgaben für das Betriebliche Gesundheitsmanagement senken.

Betriebliches Gesundheitsmanagement kostet bei der Einrichtung und Umsetzung Geld. Erfolgreiches BGM kann dieses Geld zwar locker wieder einsparen, es dauert aber bis die ersten Erfolge sichtbar in das Betriebsergebnis einfließen. Einige isolierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sind zwar kostenlos oder sehr günstig, allerdings auch nicht nachhaltig erfolgsversprechend. Um die gesundheitsfördernde Veränderung jedoch nachhaltig im Betrieb zu verankern, muss zunächst Geld investiert werden! Damit Sie die Kostenfrage nicht gänzlich abschreckt, möchten wir Ihnen hier zwei Fördermöglichkeiten vorstellen.

 

§ Krankenkassen bieten ihre Unterstützung in Sachen BGM sehr kostengünstig und sehr kompetent an.

 

Eine Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen ist es, Leistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen zu erbringen (§ 20b SGB V). Krankenkassen stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Bausteine des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu finanzieren. In Zusammenarbeit mit den Betrieben werden bedarfsorientiert passende Maßnahmen der Gesundheitsförderung ermittelt, umgesetzt und evaluiert.

Diese Form der BGM-Umsetzung bringt zwei erhebliche Vorteile mit sich:

  1. Die anfallenden Kosten für die Einrichtung und Umsetzung des BGM werden stark gesenkt.
  2. Betriebe werden kompetent von erfahrenen und qualitätsgesicherten BeraterInnen betreut.

 

 

§ Jedes Jahr 500 € pro MitarbeiterIn in die betriebliche Gesundheitsförderung steuerfrei investieren.

 

Des Weiteren werden Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der MitarbeiterInnen seit 2009 steuerlich begünstigt. So ermöglicht § 3 Nr. 34 EStG ArbeitgeberInnen eine jährliche Bezuschussung bis zu 500 Euro pro MitarbeiterIn lohn- und sozialversicherungsfrei für Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit aufzuwenden. Dabei gelten die Bestimmungen über Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit des § 20b SGB V. Hierzu zählen Maßnahmen zur Bewegungsförderung, gesundheitsgerechten Ernährung, Stressbewältigung und verhaltensbezogenen Suchtprävention. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Fitnessstudio ist dabei nicht enthalten.

 

Weiterführende Informationen
In der Datenbank finden Sie unter dem Stichwort BGM konkrete, regionale Ansprechpartner für die Umsetzung oder die Weiterbildung.
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